Tiroler Holzmuseum

Führungen möglich
für Schulen geeignet
Gruppenrabatte
wetterunabhängig
bus friendly placeMuseen, Messen und Ausstellungen

Im 1. Tiroler Holzmuseum kann man die Historie des Landes bis ins Detail verfolgen. In einem “urigen” stilechten Holzhaus können Besucher aus aller Welt die Tradition der Region und die Kunst der Holzschnitzerei bis in das 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Das Museum wurde am 12 juni 1996 gegründet, 1998 als „Schatzhaus Österreichs“ ausgezeichnet und im August 2004 als Museum des Monats ausgezeichnet.

90 min.

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Öffnungszeiten

  • 29.Dez. bis 29. März, Freitags 10:00-14:00 Uhr
  • 19. Juni bis 16. Okt., Freitags 10:00-17:00 Uhr (letzter Tageszutritt 16:00)

Angebote

Für Gruppen ab 15 Personen öffnen wir gerne das Museum. Eine Terminvereinbarung ist hierfür erforderlich. Gerne bieten wir auch eine Sonderführung mit dem Meister und Inhaber Hubert Salcher an (Dauer ca. 40 Minuten). Eintrittspreise:
  • pro Person EUR 15,-
  • Kinder bis 1m Körpergröße frei
  • bei Reisegruppen ab 15P jew. EUR 12,- p.P. innerhalb der Öffnungszeiten
  • bei Reisegruppen ab 15P jew. EUR 15,- p.P. außerhalb der Öffnungszeiten
  • Sonderführung EUR 3,- p.P.

Details

Er hat die Stimmung eingefangen

Im 1. Tiroler Holzmuseum kann man die Historie des Landes bis ins Detail verfolgen. In einem “urigen” stilechten Holzhaus, dem Geburtshaus von Hubert Salcher, hinter einem bescheidenen Hinweisschild können Besucher aus aller Welt die Tradition der Region und die Kunst der Holzschnitzerei bis in das 17. Jahrhundert zurückverfolgen. Auf über 1000 m2 führt der Schnitzer und Bildhauer seine Gäste über den “Holzweg” der Geschichte seiner Vorfahren bis in die moderne Schnitzerei-Kunst der Gegenwart. 3000 Ausstellugsstücke rund um das natürliche Material Holz sind auf den zwei Etagen des Museums sowie im Freien um das Haus herum zu sehen. Vom Holznagel bis zum Holzwurm präsentiert der Künstler auf lebhafte Art die Tradition der Holzwirtschaft. Alte und kuriose Geräte wie der größte und der kleinste Hobel des Landes, Spinnräder und Krippen, Deckenbalken, Pferdefuhrwerke und sogar Ketten und Postkarten befinden sich unter den historischen Produkten, die Hubert Salcher über Jahrzehnte für sein Museum gesammelt hat.

Der Tradition ein Denkmal gesetzt

“Früher gab es drei Sägewerke hier”, erzählt uns Hubert Salcher. “Man hat das geschlägerte Holz in diesem Ort aufgefangen, was im Tiroler Dialekt soviel wie >Hoiz auffachn< bedeutet. Und daraus ist der Ortsname Auffach entstanden.” Schon sein Großvater lebte in jenem Haus, in dem heute noch geschnitzt wird, und verdiente sein Brot als Leistenschuster. Seine Werkstatt ist von der mechanischen Nähmaschine über ein kleines funktionstüchtiges, altes Tischradio bis zu den handgemachten Lederschuhen mit Holzsohlen erhalten und hinterlässt den Eindruck, als wäre der Meister nur für einen kurzen Augenblick aus dem Raum gehuscht, um Pumuckl zu rufen. In der verwinkelten Küche nebenan steht ein original erhaltener Rührzug, den man zur Buttererzeugung verwendete. Der Holzofen aus dem 17. Jhd. ist sogar noch funktionstüchtig im Einsatz. Rundherum fesseln seltene Schnitzereien und Holzminiaturen das Auge des Besuchers bis ins Detail.

Die natürlichen Harze duften hinter jeder Türe und der Holzboden knarrt, wenn man die verwinkelten kleinen Räume des “Märchenlandes” begeht. Ein Film über die Holzwirtschaft und eine Diaschau mit dem Namen “Holz im Jahreskreis” ergänzen die vielseitigen Studien der “hölzernen” Vergangenheit.

Eigener Musikraum, (Flügelkammer) mit Bösendorfer Konzertflügel und 65 Holzinstrumenten.

Auffach-Dorf 148, 6313, Österreich

Von Kufstein kommend:

A-1 Ausfahrt Wörgl (Ost) bis Wörgl Stadtmitte. Gute Beschilderung nach Wildschönau beachten. Wörgl – Auffach 14 km. Nach dem Ortsschild Auffach sehen Sie nach 200m. im Ortszentrum das Museum. 30 Meter weiter an der linken Seite finden Sie unseren PKW und Bus Parkplatz(kostenlos).

Von Innsbruck kommend:

A-1 Ausfahrt Wörgl (West) bis Wörgl Stadtmitte. Gute Beschilderung nach Wildschönau beachten. Wörgl – Auffach 14 km. Nach dem Ortsschild Auffach sehen Sie nach 200m. im Ortszentrum das Museum. 30 Meter weiter an der linken Seite finden Sie unseren PKW und Bus Parkplatz (kostenlos).